Unsere Hunde   

Die Entscheidung zum Wheaten

Wir leben hier am Rande des schönen Spreewaldes. Cottbus liegt in der Lausitz. Unsere Familie besteht aus fünf Personen und 4 Hunden. Unsere drei Kinder sind inzwischen erwachsen, bzw. fast. Unser erster Hund war ein West Highland White Terrier mit dem Namen "Endy von Hemajun" Er wurde am 01.09.1986 geboren und hat uns im September 2003, im stattlichen Alter von 17 Jahren verlassen.  

 

Aus verschiedenen Gründen wollten wir diese Rasse aber nicht züchten und haben uns deshalb im Jahr 2000 nach einer anderen Rasse umgesehen, welche kein Modehund ist. In einem Rassehundebuch sind wir dann wieder auf den Terrier gekommen, der uns von seiner Beschreibung her sehr gut gefiel. Nicht nur seine Attraktivität, sondern auch seine Eignung als Familien-, Haus- und Begleithund haben diese Auswahl geprägt.

 

Der Irish Soft Coated Wheaten Terrier !

 

Wir haben uns dann an den KfT gewand, um alle vorhanden Unterlagen zu dieser Rasse zu erhalten, die es gibt. Leider war das nicht sehr viel, da es nur die Rassebeschreibung des KfT gibt und Bücher nur in englisch. Na ja, um unsere Wahl zu festigen, wollten wir diese Rasse jedenfalls auch life sehen. In unserer Gegend kann man das bis heute nur bei uns. 

 

Da wir gute Freunde in Nordrhein-Westfalen haben, konnten wir einen Besuch bei der Bundessieger-Zuchtschau 2000 in Dortmund planen. Wir hatten dort Gelegenheit mehrere Züchter kennen zu lernen, die uns mehr oder weniger freundlich Auskunft gaben. Vor allem  gesundheitliche Fragen wurden zum Teil wiederwillig beantwortet. Aber die meisten Züchter waren doch sehr nett und so durften wir Wheaten Joy´s Bailey ausgiebig bewundern und seine Züchterin Frau Inger Lang mit unseren Fragen löchern. Das Resultat ist, dass wir seit dem restlos (bis heute) von dieser Rasse begeistert sind und fest entschlossen, Züchter zu werden.

 

In Kamenz haben wir dann, bei Kerstin und Wolfgang Max die Stammhündin unseres Zwingers "Kasantra vom Schweizerhof" (Kelly) erwerben dürfen. Sie hatten noch zwei Junghündinnen aus ihrem letzten Wurf. Wir haben uns dann für Kelly entschieden, obwohl bei ihr von Locken noch keine Spur zu sehen war, im Gegensatz zu ihrer Schwester. Wir vertrauten aber dem, was wir gelesen haben und hofften, dass aus "Struppi" eine attraktive Wheaten-Dame wird. Wir wurden nicht enttäuscht, denn Kelly hat sich nach unseren Vorstellungen entwickelt. 

 

Der Reiz am Wheaten ist, dass er sich wie ein hässliches Entlein zu einem schönen Schwan entwickelt. Es bleibt immer eine Überraschung, welches Aussehen er letztendlich haben wird.

 

Lassen Sie sich überraschen!

© Züchter: Karola Fechner